Was tun gegen Abschiebungen

Abschiebung-Schwarz-Schecher
567 801 Martin Auerbach

Was tun gegen Abschiebungen?

Nach einem schweren Anschlag auf die deutsche Botschaft in Kabul hat die Bundesregierung Abschiebungen nach Afghanistan vorrübergehend ausgesetzt, aber hält weiterhin an diesen fest. Dies tut sie in dem Wissen, dass die Lage in Afghanistan noch nie so unsicher war wie heute. Die Zahl der zivilen Todesopfer hat 2016 einen Höchststand erreicht und auch der Bericht des UNHCR, auf welchen sich die Bundesregierung absurder Weise in ihrer Abschiebepolitik bezieht, sagt, dass es keine sicheren Gebiete innerhalb des Landes gibt. Auch die grün-schwarze Landesregierung ist unter Federführung des CDU-Innenministers Strobl maßgeblich an der Forcierung von Abschiebungen beteiligt.

Aber auch abgesehen von Afghanistan schiebt die Bundesrepublik regelmäßig Menschen in Krisengebiete, existentielle Not, mangelhafte medizinische Versorgung, Diskriminierung und Verfolgung ab. DIE LINKE will das nicht hinnehmen und beteiligt sich bundesweit an Bündnissen und Protesten gegen die Abschiebepolitik. Welche Möglichkeiten es gibt sich rechtlich gegen Abschiebungen zu wehren, aber auch wie man öffentlichen politischen Protest dagegen organisieren kann und wo dies bereits erfolgreich geschehen ist, sollen Teil eines Vortrags und einer anschließenden Diskussion sein. Ergänzt wird das Ganze von den politischen Forderungen, welche DIE LINKE in Bezug auf eine moderne und humanitäre Flüchtlingspolitik hat. Unser Referent David Schecher ist  in mehreren Bündnissen und Organisationen gegen diese Abschiebepolitik aktiv.

„Was braucht der Mensch, um Mensch zu sein“

Cornelia Schwarz
ist Jahrgang 1972 und lebt mit ihrem Mann und den
gemeinsamen drei Kindern und einem syrischen Pflegekind
in Oberaichen.
Sie hat in Bamberg Germanistik und Psychologie studiert und danach bei unterschiedlichen Medien
(ZDF, SAT1, Süddeutsche Zeitung, Stuttgarter Zeitung, SWR etc.) gearbeitet.
Danach wechselte sie in den PR-Bereich und übernahm die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für die
Landeszahnärztekammer, war Pressesprecherin im Friedrichsbau-Varieté Stuttgart und schließlich
für die Spitzenköche Europas.
Mit der Geburt ihres ersten Kindes begann sie zunächst von
den Niederlanden aus als Freie Journalistin zu arbeiten,bevor sie wieder ganz auf deutschem Boden
tätig war.
Heute sind es vor allem die sozialen Themen, für die sie sich stark macht.
Immer wieder zieht es Cornelia Schwarz für
besondere Projekte ins Ausland. So berichtete sie unter
anderem während des Libanon Kriegs aus Israel und zu Beginn der Flüchtlingsdramen aus Kos.