Was Sie erwartet

Ein kurzer Überblick:
Esslingen am Neckar: Eine moderne Industriestadt mit einem mittelalterlichen Flair, welches mehr als nur Kulisse ist. Esslingen ist Wohnstätte, Arbeitsplatz, Begegnungsstätte, Handelszentrum „seit den Römern“, touristisches Highlight für nah und fern, Kulturstätte,vielfach Heimat kultureller Sehenswürdigkeiten und Handlungsort vieler Begebenheiten. Umrahmt von wunderschönen Obstbaumwiesen, Wäldern und Äckern, durchzogen von einem Fluss, dessen Tal dem Industriegebiet ursprünglich den Namen lieh. Doch längst ist der Klimawandel auch in unserer Stadt angekommen.

Länger anhaltende Hitzeperioden sorgen besonders in der Tallage für stickige Luft. Deshalb müssen Frischluftschneisen konsequent frei gehalten werden und schattige Bäume in der Innenstadt geschützt und, wenn möglich, neu gepflanzt werden.

„Als Oberbürgermeister möchte ich Handel, Industrieansiedlungen und ganz besonders die Bewohner:innen fördern, gleichzeitig auch die einzigartige Kulturlandschaft erhalten, ausbauen und mein Augenmerk insbesondere auf die „Grün- und Blauflächen“, auf die Parks, Flussarme und Bäche lenken, um einen Teil dazu beitragen, dass Innen-stadt und Quartiere nicht überhitzen!“

Weder Größe der Gemarkung noch topografische Lage lassen es zu, dass immer mehr und weitere Flächen versiegelt werden. Die Außenflächen, über die Esslingen noch verfügt, sind für Naherholung, Landwirtschaft und den Erhalt der Biodiversität!

Auch die Innenverdichtung stößt an ihre Grenzen oder soll verdichtet werden, bis kein Bäumchen mehr Platz hat und Fassade an Fassade klebt.

„Die Mieten steigen jedes Jahr überproportional. Anstatt privaten Investoren Bauland billig zu verkaufen, damit für 25 Jahre Belegrechte entstehen. Müssen wir Wohnungen (staatlich gefördert) auf diesen Flächen selbst bauen, damit diese günstiger vermietet werden zu können. Als Oberbürgermeister möchte ich mich dafür einsetzen, dass die Leerstände bewohnt werden und die Flächen der Kommune, unser aller Tafelsilber, nur noch verliehen (Erbpacht) und nicht mehr verkauft werden.“

Bereits im Herbst 2015 forderte DIE LINKE ein Wohnraummanagement, um leer stehende Immobilien zu akquirieren und Menschen in bezahlbare Wohnungen zu bringen. Zwei Jahre später wurde dies realisiert. Die Ausgestaltung des Konzepts steckt immer noch in den Kinderschuhen und dennoch ist es richtig, Besitzende und Suchende miteinander ins Gespräch zu bringen und mit allen Möglichkeiten einer Kommune auf die Vermietung hinzuwirken bzw. den Verkauf zu erleichtern. Alles was dem Markt wieder zugeführt werden kann und nicht gebaut werden muss, ist ein Vorteil für alle.

„Als Oberbürgermeister möchte ich dazu beitragen, dass alle Aspekte im gegenseitigen
Einvernehmen gelöst werden und die finanzielle Sicherheit gewährleistet wird. Wohnraum dient aber nicht zuerst der Spekulation oder der Gewinnerwirtschaftung: Wohnen ist ein Menschenrecht!“

Die Stadtbücherei ist mehr als „ein dritter Ort“, mehr nur als Begegnungsstätte,
Bücherausleihe, Raum für Recherche oder ein Platz, an dem gearbeitet werden kann. Sie
ist auch Sinnbild für ein großes Angebot an Kunst und Kultur in Esslingen. Ebenso wichtig sind die Spielstätten, die Theater, Bühnen und Säle. In Zeiten knapper werdender Kassen darf nicht bei Kunst und Kultur als erstes gespart werden.

„Für die Instandsetzung, Modernisierung und Erweiterung der Stadtbücherei am jetzigen Standort Heugasse habe ich immer geworben und mit der Sammlung von Unterschriften zum Gelingen des damaligen Bürger:innenentscheids beigetragen. Ich war derjenige, der im Gemeinderat stand und sagte: „Wenn niemand einen Bürgerentscheid anstrebt, werden wir dies tun!“

Gemeinsam mit anderen Stadträten, die dankenswerterweise die Federführung übernahmen, gelang es, den Willen der Bürger:innen durchzusetzen.”

Auf Antrag der LINKEN hat sich die Stadt verpflichtet, bei ihren Geldanlagen ethische
Gesichtspunkte zu beachten. Geld ist vor allem eines, Mittel zum Zweck. Finanzielle
Spielräume sichern die Zukunft der Kommune, nachhaltiges Wirtschaften und ein
sparsamer Umgang sind stets geboten.

„Ich bin froh, dass wir nicht versucht haben, unsere liquiden Mittel ohne Einlagensicherung bei Privatbanken zu verbrennen. Wären wir eine der fünfzig Kommunen, die “mit Greensill baden gegangen” ist, diesen Verlust könnten wir nie wieder mit Zinsgewinnen erwirtschaften.

Unsere Rücklagen ist gut und krisensicher angelegt. Die Kreissparkasse hat eine
Verpflichtung gegenüber allen Kund:innen und alle können ein Konto bei ihr haben. Gerne möchte ich diese soziale Aufgabe weiterhin unterstützen, damit wir diese Aufgabe mit unseren Einlagen absichern. “Werden Überschüsse erwirtschaftet, dann ist die Kreissparkasse die erste, die Vereine, Initiativen und Aktionen unterstützt.“

Der Alicensteg steht derzeit sinnbildlich für Esslinger Wege, Brücken und Verbindungen
und ist derzeit stark in den Medien präsent. Fußgänger:innen, Radelnde und motorisierte
Verkehrsteilnehmer:innen – alle brauchen ihren Platz. Aber die Schwächsten dürfen nicht gegen leistungsstarke Motoren konkurrieren müssen. Deshalb gilt auch an dieser Stelle: „Kurze (und gebrechliche) Beine – kurze Wege!“ Fußgänger:innen, Radelnde und
motorisierter Individualverkehr: Die Angebote des SVE (unser Eigenbetrieb Städtischer
Verkehrsbetrieb Esslingen) – keinesfalls darf der ÖPNV in der Aufzählung fehlen!

Wir haben ein modernes Unternehmen auf der Höhe der Zeit, traditionell an der Oberleitung, zukunftsgerecht mit hybridem Antrieb und einem Tagesticketpreis von 3,00€. „So formuliert müssten allen Esslinger:innen mit stolz geschwellter Brust ständig damit unterwegs sein. Warum behandeln wir diese Segnung der verkehrlichen Infrastruktur eigentlich so stiefmütterlich?“

Der Zugang zu Bildung muss von Beginn an (Beispiel Heilbronn, das kaum ein Drittel
mehr Einwohnende hat) gebührenfrei erfolgen. Kinder sollen miteinander lernen, sich
gegenseitig helfen. Hierfür braucht es Vereine, gebührenfreie Angebote sowie belastbare
Beziehungen und Freundschaften von Kindesbeinen an.

128 Nationen leben in Esslingen friedlich zusammen, bereichern und befruchten sich, tauschen sich aus und leben gemeinsam Esslingen.
„Hierfür notwendig ist eine gemeinsame Sprache! Und diesen kostbaren Zugang zu allem müssen wir verschenken. Sonst verschenken wir die Zukunft, das Miteinander und driften über kurz oder lange in immer mehr Nischen und Parallelwelten ab. Das kommt uns wohl teurer zu stehen.“

“Gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen und gemeinsam die Stadtgesellschaft gestalten!” – mit Ihrer Unterstützung und Stimme am 11. Juli 2021 Ihr Martin Auerbach